Wie alles begann
Eine kurze Geschichte darüber, wie aus eigener Erfahrung mit dem Rollenwechsel ein Coaching-Ansatz für technische Teamleads wurde.
Vom Backend-Team zur ersten Führungsverantwortung
Der Anlass für dieses Coaching war keine große Theorie, sondern eine ziemlich gewöhnliche Beförderung. Jahre in einem Entwicklungsteam, viel Zeit mit Architekturfragen, Code-Reviews und Debugging-Sessions, dann die Frage: Möchtest du die Teamleitung übernehmen?
Die ersten Monate in dieser neuen Rolle fühlten sich seltsam an. Die Aufgaben, die vorher Sicherheit gegeben hatten, fielen weg oder rückten in den Hintergrund. Stattdessen: Gespräche moderieren, Prioritäten mit Stakeholdern verhandeln, Konflikte im Team ansprechen, die sonst niemand angesprochen hätte.
„Niemand hatte mir erklärt, dass Führung ein eigenes Handwerk ist. Ich dachte, gute fachliche Arbeit würde automatisch übersetzt in gute Führungsarbeit. Das war ein Irrtum, den viele in dieser Rolle machen.“
Von der eigenen Erfahrung zum Coaching-Ansatz
Aus einzelnen Erkenntnissen wurde über die Zeit ein wiederholbarer Ansatz, der sich seither in der Arbeit mit anderen technischen Teamleads weiterentwickelt hat.
Jahre im Entwicklungsteam
Fachliche Tiefe in Architektur, Code-Qualität und technischer Problemlösung, aber kaum Berührung mit Führungsthemen.
Übernahme der Teamleitung
Erste Monate geprägt von Unsicherheit, Rollenkonflikten und dem Gefühl, fachlich stark, aber führungstechnisch unvorbereitet zu sein.
Bewusste Auseinandersetzung mit Führung
Austausch mit anderen Teamleads, Reflexion eigener Muster, gezielte Auseinandersetzung mit Gesprächsführung und Priorisierung.
Weitergabe an andere Teamleads
Aus persönlichen Erfahrungen entstand ein strukturierter Coaching-Ansatz speziell für Menschen mit technischem Hintergrund.
Heutiger Fokus
Begleitung von technischen Spezialistinnen und Spezialisten, die genau an diesem Punkt stehen, an dem alles begann.
Was diesem Coaching zugrunde liegt
Es gibt vier Grundannahmen, die diese Arbeit prägen. Sie ersetzen keine allgemeingültige Führungslehre, sondern beschreiben eine Haltung, aus der heraus gearbeitet wird.
- Führung lässt sich lernen, wie jedes andere Handwerk auch.
- Die eigene Persönlichkeit bleibt Ausgangspunkt, kein fremdes Vorbild.
- Fachliches Verständnis ist eine Stärke, die man einbringen, nicht abgeben muss.
- Veränderung geschieht in kleinen, wiederholbaren Schritten statt in einem großen Sprung.
Neugierig, ob dieser Ansatz zu deiner Situation passt?
Ein erstes Gespräch klärt, ob die eigene Ausgangslage und dieser Coaching-Ansatz zusammenpassen, unverbindlich und ohne Vorbedingungen.